2. Borkener Bike & Run: Stefan Hagens und Holger Hilken mit starker Teamleistung

In der TRIATHLON Zeitung von August 2016 las ich einen kleinen Bericht über den „Bike+Run“ in Borken. Nun wusste ich (Stefan) nicht mal, wo Borken liegt –  aber der kleine Artikel war so nett geschrieben, dass ich Lust auf diese Marathon-Veranstaltung bekam. Und mit Holger habe ich einen Freund, der immer wieder und gerne als „sportliche Frohnatur“ herhalten muss. Also habe ich uns beide angemeldet, denn der „Bike+Run“ geht nur im Team.

Die Aufgabe klang ganz reizvoll als „Training“ für den bevorstehenden SWB-Marathon und versprach Spaß: Über die Marathon-Strecke (angeboten waren auch 10 km und Halbmarathon) starten zwei Läufer gemeinsam, Einer läuft, der Andere fährt mit dem Rad nebenher. Gewechselt werden kann, so oft man will. Ziel ist es, immer zusammen zu bleiben und gemeinsam ins Ziel zu kommen.

Am Samstagabend haben wir dann während unserer privaten Pastaparty im LUV an der Schlachte nicht nur unsere Kohlenhydratspeicher aufgeladen, sondern auch die Taktik besprochen, mit welcher unser angepeiltes Ziel von 03:15 Stunden aufgehen sollte.

Die 220 Kilometer nach Borken legten wir schon in Bestzeit von 02:15 Stunden zurück, sodass wir pünktlich zur Startunterlagenausgabe im Norden von NRW ankamen. Feindbeobachtung, die kontrollierte Spionage und das aufmerksame Aushorchen der bereits versammelten anderen 270 Starter des „Borkener Bike+Run“ ließen uns dann allerdings an unserer Taktik (Wechsel alle 5 Kilometer) zweifeln und wir legten eine neue Strategie fest.

Start war um 10:00 Uhr.

Holger startete als Läufer, ich auf dem Rad. Erster Wechsel nach 2 Kilometern. Schnell wurde uns klar, dass wir unser Tempo von unter 04:00 Minuten pro Kilometer so nicht durchhalten würden. Also entschieden wir uns, nach jedem Kilometer zu wechseln. Und diese Taktik ging perfekt auf. Mit einer Zeit von 02:51:34 Stunden belegten wir Platz 8 in der Gesamtwertung. Ein Intervalltraining, dass sich gewaschen hat.

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1. Continentale BKK Triathlon Fehmarn

Am 11. September 2016 wurde auf Fehmarn der 1. Continentale BKK Triathlon ausgetragen. Bei herrlichem Wetter und spätsommerlichen Temperaturen wurden bei der ausgebuchten Premiere ein Sprint (0,75 – 23 – 5) mit 113 Teilnehmern sowie ein Volkstriathlon (0,5 – 18,5 – 5) mit 168 Teilnehmern ausgetragen. Darüber hinaus gingen 23 Staffeln an den Start. Von den Uni Triathlöwen Bremen am Start waren Gesa Lehne und Jonas Czwikla (Sprinttriathlon).
Geschwommen wurde bei leichtem Wellengang in der Ostsee. Nach Sichtung einiger Quallen und Krebse verließen Gesa und Jonas das Wasser. Die anschließende Radstrecke führte über den Zubringer des Südstrandes zu einer Wendepunktstrecke, die insgesamt 4x zu befahren war. Hier konnte Gesa Platz um Platz gut machen. Der abschließende Lauf an der Strandpromenade bestand aus einer 2x zu bewältigenden Rundstrecke. Gesa erreichte das Ziel mit einer Gesamtzeit von 1:29:14h auf Platz 12 bei den Frauen. Jonas benötigte für die verlängerte Sprintdistanz 1:15:16h und erreichte Platz 14 bei den Männern.
Insgesamt war der 1. Continentale BKK Triathlon auf Fehmarn eine äußerst gelungene Veranstaltung und insbesondere durch das Schwimmen in der Ostsee eine willkommene Abwechslung.

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wind sportswear ISLANDMAN – Norderney: Stephanie Blohme und Julian Schröder gewinnen die Sprintdistanz

Am vergangenen Wochenende durften Julian und Stephie ihren gewonnen Startplatz beim Norderney Triathlon einlösen. Ein herzlicher Dank geht nochmal an den Silberseetriathlon, der die Plätze als Gewinn der Bremer Landesmeisterschaft  vergeben hatte. Wir sind am Freitagabend schon angereist und wurden direkt mit nordischem Wetter begrüßt. Durchgeregnet haben wir dann unser Quartier bezogen und haben uns auf Nahrungssuche begeben, denn wir wollten keinen Hungerast auf der Radstrecke am Wettkampftag bekommen. Gesättigt sind wir dann (vorbildlich!!) um 22:00 schlafen gegangen, um top fit für den nächsten Tag zu sein.
Wir wurden mit Wind und Regen geweckt. Das vorhandene Frühstück wurde noch um einige Feilische Utensilien aufgestockt, wir wollten ja nichts dem Zufall überlassen. Es wurde aber im Frühstücksraum festgestellt, Triathleten sind schon komische Menschen mit ihren Essgewohnheiten. Wir hatten dann doch noch richtig Glück mit dem Wetter und ab 12 Uhr war strahlender Sonnenschein. Julian startete um 13:45 in der ersten Startgruppe des Sprint-Triathlon-Tages. Stephie hat angefeuert und sich dabei auch die ideale Schwimmlinie und das Reinlaufen im offenen Meer angeschaut. Julian kam als zweiter aus dem Wasser, überholte den ersten aber schon in der Wechselzone (alle Löwen müssen nächstes Jahr in Julians Wechsel-Camp) und gab die Führung dann auch nicht mehr her.
Stephie hatte Julians Schwimmperformance noch perfektioniert und war so ziemlich die einzige, die vernünftig unter den Wellen durchgetaucht und nicht ins Meer abgetrieben ist. Mit der Taktik kam sie als erste aus dem Wasser und es wurde so ein Start-Ziel-Sieg. Die Radstrecke war bei beiden Athleten ein 20km Rundkurs um die Insel. Der Hinweg war überragend mit Rückenwind, wir flogen nur so an den Dünen vorbei. Landschaftlich wunderschön. Das böse Erwachen gab es dann auf dem Rückweg. Was habe ich mich noch gefragt, warum die entgegenkommenden Radfahrer so langsam aussehen. Ach ja, Insel und Wind, da war ja was.  Zurück zur Wechselzone gekämpft und an der Promenade an den 10.000 jubelnden Zuschauern vorbei. (Waren sicherlich nicht 10.000 und sie jubelten auch nicht wegen Stephie, sondern wegen des gerade ins Ziel einlaufenden Andreas Niedrig, aber egal). Dann ging es auf die Laufstrecke, durch die Innenstadt von Norderney.  Julian wurde im Ziel mit dem Satz „Oh, du bist schon da? Wir haben dich erst in 5 Minuten erwartet“ empfangen und konnte so leider auch nicht den Banner hochreißen. Bei Stephie gab es auch ein kleines Kommunikationsproblem, aber bei der Siegerehrung wurden beide gebührend beklatscht und gefeiert. Ein Doppelsieg für die Löwen auf Norderney. Wir kommen gerne wieder!

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26. Oldenburger Bärentriathlon am 27./28. August 2016 in Bad Zwischenahn, fünfte und letzte Station der Regionalliga Nord

Von Niclaas Nowotny

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Der letzte Wettkampf der Regionalliga Nord wurde als Jagdrennen ausgetragen. Was bedeutet, dass am Samstag ein Swim & Run (0,5/3km) veranstaltet wurde und am Sonntag ein Sprinttriathlon (0,75/27/5,4km) bei dem mit den Rückständen des Vortages gestartet wurde. Eine weitere Besonderheit des Wettkampfes war der Teamcharakter, da die Mannschaften beim Swim & Run erst loslaufen durften, wenn der vierte Athlet seine Laufschuhe anhatte. Am Sonntag wurden die Mannschaften dann in den Abständen des Vortages auf die Schwimmstrecke geschickt. Unser Regionalligateam bestand aus Justus, Julian, Thomas, Jörn und Niclaas.
In der Ausschreibung wurde gesondert auf die einheitliche Teamkleidung hingewiesen, weshalb wir bereits im Vorfeld versuchten wenigstens einigermaßen einheitliche Kleidung aufzutreiben. Wir einigten uns weitestgehend auf Zweiteiler, da fast alle wenigstens einen schwarzen Jammer hatten und wir uns wild aus dem Verein Oberteile geliehen hatten. Die Oberteile passten dann nicht ganz genau und ich hätte, gefühlt, auch im T-Shirt schwimmen können. Da merkt man doch mal was passende Kleidung so ausmacht.
In der Wechselzone am Samstagabend wurden wir dann von den Kampfrichtern darauf aufmerksam gemacht, dass sie uns mit den verschiedenen Farben und Formen nur schwer erkennen können und wir eventuell warten müssen bis sie sich einen Überblick über unsere Vereinszugehörigkeit verschafft hätten. Am Ende einigten wir uns darauf, dass sie auf die Tattoos achten sollen (Danke Nils!), die die meisten von uns angeklebt hatten.

Geschwommen wurde im Zwischenahner Meer. Durch unsere sehr unterschiedlichen Schwimmleistungen mussten Justus und Julian einige Zeit auf Jörn und mich warten. Durch unsere vorherigen Diskussionen konnten sich die Kampfrichter auch noch gut an uns erinnern. Die drei Kilometer wurden dann all-out gelaufen. Was bedeutete das ich nach kurzer Zeit nur noch die Hacken der Anderen sah. Glücklicherweise hat Julian irgendwann angehalten, auf mich gewartet und dann geschoben. Hand in die Seite und Vollgas geschoben, wodurch wir noch eine Mannschaft überholen konnten und sehr nah an eine andere herangekommen sind. Am Ende des ersten Tages kamen wir mit 02:06 Minuten Rückstand auf die ersten ins Ziel und brauchten 11:47:06h für die 3km.
Thomas hatte von uns allen die langsamste Schwimmzeit, kämpfte sich aber allein durch den Wettkampf und schenkte sich nichts, sah also ähnlich fertig aus wie alle Anderen.

Am Sonntag reihten wir uns in der Startfolge in einer Linie auf und wurden als Mannschaft per Startpfiff auf die Strecke geschickt. Auf die Mannschaft vor uns hatten wir nur zwei Sekunden Rückstand, die hinter uns wurden 20 Sekunden nach uns auf die Strecke geschickt. Dadurch schwammen einige Athleten noch an mir vorbei und ich kam, wie am Tag zuvor, mit Jörn aus dem Wasser. Justus erwischte einen guten Schwimmtag, Julian weniger, aber beide waren schon lange weg als Jörn und ich uns auf die Radstrecke machten. Thomas sicherte wieder nach hinten ab. Jörn gab ordentlich Gas und war bald außer Sichtweite. Die Radstrecke war auf einer Seite abgesperrt und führte in zwei Runden um das Zwischenahner Meer. In Bad Zwischenahn stand unser Support-Rudel und feuerte frenetisch an.
Die Laufstrecke war bereits vom Vortag bekannt und musste nahezu zwei Mal gelaufen werden um auf die 5,4 km zu kommen. Am Ende jeder Runde stand wieder unser Support-Rudel und holte das letzte aus uns raus. Vielen Dank dafür! Im Zielbereich gab es dann endlich Sprüche, Verpflegung und High-fives. An dieser Stelle noch Mal ein großes Dankeschön an Thomas, für die spontane Bereitschaft sich hoch zu melden und einen Wettkampf anzugehen, der seinen Fähigkeiten nicht perfekt entspricht, trotzdem aber sich durch zu kämpfen und mehr als ehrenvoll zu finishen.

Julian Schröder: 01:18:08
Justus Rehkugler: 01:21:50
Jörn Schumm: 01:21:52
Niclaas Nowotny: 01:23:43
Thomas Blohme: 01:29:52
Hierbei sind die 00:02:06 vom Vortag noch raus zu rechnen um auf das Tagesergebnis zu kommen.

Tagesplatzierung in der Regionalliga Nord: 10
Endergebnis Regionalliga Nord 2016: Platz 9

Außerhalb der Regionalliga starteten noch eine Löwin und zwei Löwen auf der Kurzdistanz:
Thorsten Kammeier: 02:42:23
Lisa Sendzik: 02:54:45
Thomas Trotno: 03:02:08

Sowie drei Löwen auf der Sprintdistanz:
Jonas Czwikla: 01:22:50
Karten Wichmann: 01:32:17
Ronald Gerber: 01:36:56

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15. Bremer Frauenlauf Powered by AOK: Elmers und Lehne mit Gesamtsiegen

Am 28. August wurde im Bremer Bürgerpark der 15. Bremer FrauenlaufIMG-20160828-WA0000 ausgetragen. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad wurde traditionell an der Waldbühne gestartet. Anschließend galt es 5km oder 10km zu laufen. Zudem bestand die Möglichkeit die 5km lange Runde durch den Bürgerpark zu walken.
Für die Triathlöwen Bremen am Start waren Tanja Elmers und Gesa Lehne. Mit Zeiten von 21:57min und 43:57min sicherten sich Tanja und Gesa die Gesamtsiege über die 5km bzw. 10km Strecke.
Wie in den vergangenen Jahren war der Bremer Frauenlauf auch in diesem Jahr eine überaus gelungene Veranstaltung.

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11. Schwarmer Familientriathlon: Eindrücke aus Sicht eines Helfers

Der Schwarmer Familientriathlon ist ein kleiner aber gut organisierter Triathlon mit einem Schwimmen im Freibad von 480m (die Länge der Bahn ist 30m, weshalb sehr krumme und ungewöhnliche Distanzen zu schwimmen sind). Auf dem Rad fährt man vier 5km Runden und läuft noch mal fünf 1km Runden.

Ich (Niclaas Nowotny) war am 21.08.2016 als Helfer dort und konnte mir ganz entspannt (jedenfalls einigermaßen), den Wettkampf der Anderen ansehen und interessante Dinge beobachten. Athleten, die nach dem aufsteigen auf ihr Rad schnell noch während der Fahrt die Bremse richten wollen und in jemanden anderes hineinfahren. Andere, die die Helfer fragen wie viele Runden sie noch fahren müssen, oder den guten Tipp geben die Schilder auf der Radstrecke noch größer zu machen, da sie sich verfahren haben.

Ich habe mir fest vorgenommen in meinen nächsten Wettkämpfen weniger kopflos zu sein…

Mal sehen wie und ob das klappt. Auf jeden Fall konnte ich mal wieder einen neuen Blickwinkel auf unsere lustige Sportart bekommen. Es ist auch noch eine Löwin in der Staffel gestartet. Margrit ist natürlich geschwommen und brauchte mit ihrer Staffel „alte Weiber“ 53:38 min (360m/15km/3km). Beim Volkstriathlon kamen darüber hinaus René Abe auf den 24. Platz mit einer Zeit von 1:11:08h und Oliver Blau auf den 5. Platz mit einer Zeit von 1:05:32h ins Ziel.

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5. Gewoba City Triathlon Bremen: Die Gesamtsiegerin und Bremer Landesmeisterin ist eine Löwin

Der 5. Gewoba City Triathlon Bremen stand am Sonntag den 14.08.2016 auf dem Programm. Nachdem die Landesliga-Mannschaften der Damen und Herren am Samstag in Wilhelmshaven bereits gestartet waren, musste am Sonntag die Regionalliga-Mannschaft der Herren ran. Außerdem ließen sich einige mutige Löwen die Landesmeisterschaft auf der Olympischen Distanz nicht nehmen und starteten trotz der Vorbelastung vom Vortag auch in Bremen. Bei den Frauen starteten Tanja Elmers, Wiebke Overbeck, Lisa Hallermann und Stephanie Blohme. Wobei gesagt werden muss, dass sich nur Tanja und Wiebke den Strapazen des Doppelstarts stellten. Bei den Herren waren bei Justus Rehkugler‘s Olympischer Premiere Holger Hilken, Karsten Wichmann, Thomas Tronto und Patrick Ochudlo vertreten. Auch hier waren Justus und Holger bereits vorbelastet.

Da die Männer und Frauen zusammen starteten, war das Schwimmen bis zur ersten Boje ein ziemliches Geprügel, zumindest für die langsameren Schwimmer, zu denen bis auf zwei Ausnahmen (Justus und Wiebke) alle startenden Löwen gehörten. Die Wechselzone war am Weserufer, wodurch alle Zuschauer oben auf der Promenade die 4. Disziplin begutachten konnten und fleißig Tipps und Orientierungshilfen gaben. Auf dem Rad ging es dann in 4 Runden a 10 Kilometer durch die Überseestadt. Nach der ersten Runde hatte Stephanie die schnellere Schwimmerin Wiebke eingeholt, die durch eine Verletzung im Rennverlauf leider aufhören musste. Tanja folgte Stephies Rat und blieb richtig stark „einfach mal dran“. Dadurch, dass es einen Wendepunkt gab, begegneten sich die Löwen immer mal wieder, überprüften die Abstände zueinander und feuerten sich gegenseitig an.

Überraschenderweise hörte Stephie beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke, dass sie die erste Frau sein sollte. Das bestätigte sich, als das Führungsfahrrad zu Beginn der Laufstrecke auf sie wartete. Ein großartiges Gefühl. Voll mit Adrenalin ging es für sie auf die zwei Runden entlang der Schlachte. Dadurch, dass auch dies eine Wendepunktstrecke war, wurden die Athletinnen und Athleten auch hier von den vorbeilaufenden Löwen (und allen anderen Startern) fleißig angefeuert.

Nach der ersten Runde wollte Stephie eigentlich ganz gerne beim 2. Wendepunkt stehen bleiben, denn bei so vielen Zuschauern und bekannten Gesichtern war die Verlockung größer, einfach da zu bleiben, als mit Blasen noch einmal diesen Quatsch zu laufen. Das Fahrrad wollte leider aber nicht warten, so ging es dann auf die zweite Runde. Nach 2:24h kam Stephie letztendlich als Gesamtsiegerin der Frauen ins Ziel und durfte den Gewoba City Triathlonbanner hochreißen. Mit ihrem Erfolg sicherte sie sich auch den Titel als Bremer Landesmeisterin über die Olympische Distanz. Tanja folgte auf Platz 4 als Vizelandesmeisterin mit 2:30h und Lisa mit einer Zielzeit von 2:53h.

Bei den Herren hatte Justus, trotz eines kleinen Päuschens auf der Radstrecke, eine gute Premiere und kam nach 2:11 auf Platz 5 ins Ziel, gefolgt von Karsten (2:30), Patrick (2:32), Holger (2:39) und Thomas (2:51).

In dem ebenfalls über die Olympische Distanz ausgetragenen Regionalliga-Wettkampf kam kurz hinter Nils als zweiter Löwe Julian aus dem Wasser, gefolgt von Fabian, Jörn und Rainer. Auf dem Rad konnten die Löwen einige Plätze gutmachen. Julian und Nils machten ordentlich Druck auf die wenigen vor ihnen platzierten Athleten und Jörn schob sich vor Fabian. Das Julian bei dem zweiten Wechsel nicht die schnellste Wechselzeit hatte, ist ganz offensichtlich der Reporterin geschuldet, die ihn beim Wechsel in die Laufschuhe interviewen wollte. Auf der Laufstrecke konnte Julian den 4. Platz leider nicht halten und ist als 5. mit einer super Zeit nach 2:02h ins Ziel gekommen. Gefolgt von Jörn der nach Laufüberholmanöver vor Nils (2:09) mit einer Zeit von 2:08h ins Ziel kam. Rainer (2:13) und Fabian (2:17) folgten. In der Tageswertung erreichte das Herren-Team mit einem hervorragenden 5. Platz das beste Ergebnis der Saison. Vor dem abschließenden Wettkampf in Bad Zwischenahn verbesserten sich die Löwen damit in der Gesamtwertung auf den 10. Platz.

Eine weitere Premiere gab es auf der Volksdistanz, wo Gesa Lehne das erste Mal im Triathlon antrat. Gesa kam nach 1:18h ins Ziel und belegte einen guten 4. Platz in ihrer AK. Souverän unterwegs war darüber hinaus Thorsten Kammeier, der seine AK in einer Zeit von 1:12h gewann. Es folgten Kai Tykiel mit 1:15h, Andreas Hennemann mit 1:22h und Lena Kuhmann mit 1:30h.

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NordseeMan Triathlon: Finale der Eleven Sportswear Triathlon Landesliga 2016

Am 13. August wurde im Rahmen des 11. NordseeMan Triathlon in Wilhelmshaven das Finale der diesjährigen Eleven Sportswear Triathlon Landesliga ausgetragen. Über die Sprintdistanz (0,75km Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen) gingen sieben Triathlöwen und vier Triathlöwinnen an den Start. Sowohl das Herren- als auch das Damenteam mussten auf einige Leistungsträger verzichten, da diese sich für einen Start bei dem am gleichen Wochenende stattfindenden GEWOBA City Triathlon Bremen entschieden hatten. Umso erfreulicher war, dass beide Teams mit geschlossenen Mannschaftsleistungen solide Ergebnisse erreichten. Die Zielzeiten der Herren und Damen im Überblick:

Justus Rehkugler 01:06:00 (Platz 11)
Thomas Blohme 01:09:23 (Platz 52)
Jonas Czwikla 01:09:51 (Platz 59)
Christian Hunold 01:13:34 (Platz 95)
Thorsten Kammeier 01:16:55 (Platz 126)
Holger Hilken 01:19:48 (Platz 141)
Andreas Wilhelm 01:26:45 (Platz 158)

Tanja Elmers 01:19:06 (Platz 26)
Wiebke Overbeck 01:21:34 (Platz 35)
Verena Vonnahme 01:21:58 (Platz 37)
Dorle Martischewsky 01:22:34 (Platz 38)

In der Tageswertung erreichten die Herren Platz 15 und die Damen Platz 9.

In der Gesamtwertung der diesjährigen Eleven Sportswear Triathlon Landesliga platzierten sich die Herren auf dem 17. und die Damen auf dem starken 8. Platz.

Am Sonntag starteten darüber hinaus Britta Uhde und Michael Leuze in Wilhelmshaven über die Mitteldistanz. Britta erreichte das Ziel auf die Sekunde genau nach 06:06:06h als 22. Frau. Michael benötigte für die 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen 05:22:43h und erreichte auf Platz 98 das Ziel.

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15. Ostseeman in Glücksburg: Wettkampfbericht aus Sicht von Heiko Dobrinski

Am 07.08.2016 fand in Glücksburg in Schleswig-Holstein die 15. Auflage des einzigen Langdistanzwettkampfs in Deutschland mit Schwimmen im offenen Meer statt. Dies sollte meine erste Langdistanz sein. Die Anmeldung war im Gegensatz zu vergleichbaren Veranstaltungen der Challenge- und Ironman-Serie bis zuletzt offen.
Körperlich und mental gut vorbereitet bin ich schon am Freitag nach Glücksburg angereist, um mich in Ruhe auf den Wettkampf einstimmen zu können. Die Besichtigung der Radstrecke am Samstag hat mir dann doch einigen Respekt eingeflöst. Die 30km Radrunde mit vielen schmalen und spitzen Kurven war mit Carbon-Laufrädern beim einsetzenden Regen kaum sicher zu befahren. Ich hatte kurzfristig überlegt, für den Wettkampftag auf Alufelgen zu wechseln, die mir ein Bekannter angeboten hatte. Leider fehlte mir das Spezialwerkzeug, um die Bremsbeläge zu wechseln und neu einzustellen, so dass ich auf trockenes Wetter hoffte.
Mit kritischem Blick auf den Regenradar ging es am Sonntag früh zum Schwimmen. Etwa 700 Athleten stürzten sich um 7:00 Uhr beim Massenstart in die 19 Grad kalte Ostsee. Durch die geschützte Lage an der Flensburger Förde gab es kaum Wellengang. Auch die angekündigten Quallen waren noch nicht aufgewacht und ließen sich nicht blicken. Das Schwimmen lief nach dem üblichen Startgeprügel locker ab, so dass ich entspannt auf das Rad steigen konnte.
Gefahren werden sollten 6 Runden mit jeweils 30km. Schon nach dem Schwimmen war der Wind deutlich spürbar und nahm im Verlauf des Rennens noch an Stärke zu. Die teilweise stürmischen Böen machten das Fahren auf dem Triathlonaufsatz nicht leicht. Insgesamt lief jedoch alles nach Plan bis mich dann in der 6. Runde ein Platten abrupt gebremst hat. Mitten auf der grünen Wiese versuchte ich den Schlauch zu tauschen. Hier zeigte sich einmal mehr, dass man auch dies vorher proben sollte. Dann wäre mir aufgefallen, dass ich die Ventilverlängerung nicht ohne Werkzeug wechseln kann. Da mir das Werkzeug leider fehlte, bin ich auf Radschuhen 300m zu einer Zuschauergruppe zurück gelaufen und wir haben gemeinsam zu dritt mit Zange, Maulschlüssel und Schere die Verlängerung vom alten auf den neuen Schlauch montiert. Wieder zurück am Rad angekommen, war auch schon der Kampfrichter am verlassenen Rad und gab kluge, wenn auch nicht hilfreiche Ratschläge. Nach 42min war die Reparatur abgeschlossen und ich konnte die letzten 15km bis zur Wechselzone fahrend zurücklegen.
Mit etwas Verspätung bin ich dann mit Frust losgelaufen. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen. Zu laufen waren 5 Runden à 8,4km. Ich konnte zwar noch einige Plätze gutmachen, die gesetzte Zielzeit war jedoch dahin. Nach 11h 47min 58s bin ich trotzdem zufrieden und mit neuen Erfahrungen ins Ziel gelaufen.
Leider war das Wetter schlechter als erwartet. Der Ostseeman ist trotzdem eine sehr schöne, gut organisierte aber auch anspruchsvolle Veranstaltung. Trotz der Lage im hohen Norden hatte die Radstrecke 1080 und die Laufstrecke 210 Höhenmeter.

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23. swb-Silbersee-Triathlon: Stephanie Blohme und Julian Schröder sichern sich Bremer Landesmeistertitel im Sprint

Am 31.07.2016 hieß es mal wieder Silbersee Triathlon. Wie jedes Jahr ein beliebter Wettkampf bei Bremen in Stuhr und nebenbei das zehnjährige Triathlionjubilaum für unseren Präsidenten Henrik. Neben der Olympischen Distanz am Morgen für die Landesliga wurden am Nachmittag die Landesmeistertitel über die Sprintdistanz des Bremer Triathlon Verbandes vergeben.

Das Wetter versprach nichts Gutes, der Tag sollte regnerisch starten. Um 9 Uhr ging es für die ersten Starter ins 23 °C warme Wasser, was hieß, kein Neo. Die 1500m schwimmen wurden in zwei Runden mit einem Landgang absolviert. Nach dem ersten Wechsel ging es auf die 40 km lange Radstrecke, die windiger und hügeliger als erwartet war. Der immer wieder einsetzende Regen sorgte für die nötige Abkühlung der Athleten, führte aber leider auch zu Stürzen. Die Damenmannschaft musste so leider schon vor der Laufstrecke zwei Ausfälle kompensieren. Abgekühlt ging es dann für die anderen Athleten auf die 3 Laufrunden rund um den Silbersee. Am Ende erreichten die Damen in der Mannschaftswertung Platz 09. Die Herren landeten mit einer dezimierten Mannschaft auf dem 21. Platz.

Die Sprintdistanz hatte mehr Glück mit dem Wetter, bei trockenen Bedingungen und leichtem Sonnenschein folgte um 13:30 Uhr der Start für die 500m schwimmen. Nach dem Schwimmen befanden sich Justus und Julian in Schlagdistanz zur Spitze. Der Hinweis, dass die Strecke zur Wechselzone rutschig sein kann, wurde von Justus gekonnt überhört und schon lag er flach. Ohne weitere Folgen ging es dann aber für ihn kurz hinter Julian aufs Rad. Die Strecke war ein Rundkurs mit ca. 9km Länge, welcher 2x umfahren werden musste. Dort konnten die Triathlöwen einige Plätze gut machen. Dass der Wechsel die 4. Disziplin ist, wurde im Verlauf erneut bestätigt, als Julian vergeblich seinen Fahrradständer suchte und dadurch einen Platz verlor. Die anschließenden 2 Laufrunden mit 2.5km Länge waren die abschließende Disziplin des Tages. Der verlorene Platz konnte von Julian wieder gut gemacht werden und so können die Triathlöwen durch Julian einen neuen Landesmeistertitel auf dem Konto verbuchen.

Bei den Damen lag Stephie nach dem Schwimmen in Lauerdistanz, immer im Blick, den Landesmeistertitel über die Sprintdistanz zu ergattern. Das darauffolgende Radfahren ging schwerer als erwartet, aber beim Laufen konnte sie keiner mehr aufhalten und so kam Stephie als neue Landesmeisterin über die Ziellinie.

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